Erst im tiefsten Winter erkannte ich, dass in meinem Innern ein unbesiegbarer Sommer herrschte (Albert Camus) 

 

Wissenswertes

 

Vom Leben lernen

Veränderung und Wandel gehören zu unserem Leben und können uns in Zeiten großer Herausforderung an unsere Grenzen bringen.

Aus der Entwicklungspsychologie wissen wir, Entwicklung findet (wenn wir Veränderung annehmen) ein Leben lang statt und jede erreichte Stufe führt in eine nächst höhere, bessere Stufe. Wir wachsen also mit den Anforderungen. Entwicklung findet in verschiedenen Altersstufen und Ereignissen statt.

Aus dieser Sicht gibt es keine Probleme sondern Potential, das entfaltet und gestärkt werden darf.

Manchmal braucht es einen Anreiz und eine Stütze von außen, um den Blickwinkel zu verändern und das Potential zu entdecken.

 

Welche Methode für wen?

 

Therapie dient der Bewusstwerdung und Klarheit, um aus eigenem Antrieb ein Ziel zu erreichen. In der Auflösung von Hindernissen und Akzeptanz für die eigenen Sorgen, begleite ich Sie dabei.

 

Gestalttherapie, kurz Gestalt genannt, ist ein integratives, erfahrungs- und erlebnisorientiertes psychotherapeutisches Verfahren. Der ganzheitliche Ansatz der Gestalttherapie sieht den Menschen als untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele und bezieht sich auf die Ganzheit, die im ständigen Austausch mit seiner Umgebung steht. Die Gestalttherapie lehrt nicht richtig oder falsch, sondern entwickelt sich aus der freien und verantwortlichen Entfaltung und Entdeckung des Selbst. Nicht die autoritären Stimmen, sondern die eigene Stimme bekommt Ausdruck.

Es können Arbeiten wie Ausdrucksmalen, Tönen, Körperwahrnehmung, Arbeit mit Träumen, meditative Übungen und Aufstellungen zum Einsatz kommen. Die Arbeiten werden jedoch mit den Klienten entwickelt und als Angebot oder Vorschlag unterbreitet.

 

Hypnose ist eine der ältesten Heilmethoden und auf Grund internationaler Forschungsergebnisse als Therapiemethode wissenschaftlich anerkannt und von den Ärzte- und Psychotherapeutenkammern zugelassen.

Durch aktiv herbeigeführten Trancezustand richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen. Alle Reize und Eindrücke von außen treten in den Hintergrund und das Unterbewusstsein wird zugängig. In diesem Bewusstseinszustand völliger Ruhe und Entspanntheit sind Sie in der Lage Ihre eigenen Antworten auf Ihre Probleme zu finden. Blockaden können sich lösen und Selbstheilungskräfte aktiv werden. Es können Verhaltensweisen sein, die in früheren Zeiten wichtig und von Bedeutung waren, heute aber hinderlich und überholt sind. Hypnose gibt uns die Möglichkeit die Ursachen des Problems gezielt zu thematisieren.

Weitere Anwendung bei: 

  • Konfliktbewältigung
  • Stärkung des Immunsystem
  • Angststörungen
  • Schmerzen
  • Psychosomatischen Symptomen
  • Stressabbau und zur Entspannung
  • Raucherentwöhnung
  • Flugangstbehandlung                

In der Hypnose haben Sie die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Sie können sprechen, behalten Ihren eigenen Willen und können die Trance jederzeit beenden.

 

Gestalt-Workshops dienen der Achtsamkeit, Konzentration und Selbsterfahrung sowie dem Mitgefühl für die eigenen Erfahrungen. Aus dem Potenzial schöpfen, zum Ausdruck bringen und dem Herzen eine Stimme geben.

 

Meditation ist geeignet für Menschen die bereit sind sich selbst und die Menschen zu lieben. Die Heilkräfte der Meditation können dem gesunden, oder seelisch und körperlich angeschlagenen Menschen nutzen und der Geist kann trainieren, nicht auf alles zu reagieren was sich ihm zeigt.

 

Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem, um körperliche und geistige Sensibilität und Flexibilität zu entfalten, Muskeln, Bänder und Sehnen zu aktivieren, zu dehnen und zu kräftigen und ist in jedem Alter durchführbar, unabhängig welchem Bewegungsgrad, Übungsstand und Geschlecht. 

 

Haben Sie noch Fragen?

Sie erreichen mich unter:

Tel 06223 - 4 87 57 60

oder schicken Sie eine Mail www.karinfischer.info

 

"Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln" Dalai Lama

 

Depression

Verstimmungen und Niedergeschlagenheit können vorübergehend in unserem täglichen Alltag und durch Anforderungen auftauchen und verschwinden wieder. Eine Trauer durch Verluste kann die gleichen Symptome einer Depression mit sich bringen und klingt individuell nach gegebener Zeit wieder ab. Treten Antriebslosigkeit, fehlende Freude, fehlendes Interesse, Leistungsabfall, Schlafstörungen und Grübeln über einen längeren Zeitraum auf, dann sollten Sie sich Hilfe nehmen. Die Depression wird in drei Stufen eingeteilt und muss je nach Schweregrad medikamentös behandelt werden.

 

Angsterkrankungen

Angst ist eine gesunde Reaktion auf eine reale Gefahr und lebensnotwendig. Eine übertriebene Angst kann ein Merkmal einer Störung sein. Lt. ICD 10 Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (Classification of Diseases and Related Health Conditions) ist dies eine Sammelbezeichnung für verschiedene Störungsbilder. Darunter fallen  Phobien, Generalisierte Angststörung, Panikattacken, Zwangsstörungen, Belastungs- und Anpassungsstörungen, Dissoziative Störungen.

Aus der Sicht, dass Angsterkrankungen durch unbewusste innere Konflikte entstehen, sollte neben einer evtl. medikamentösen Behandlung parallel eine Psychotherapie stattfinden.

 

Psychosomatische Störungen

Die Seele nutzt den Körper als Sprachrohr um möglicherweise unerledigte, unabgeschlossene Erlebnisse aus der Vergangenheit zum Ausdruck zu bringen, welche befriedet werden möchten. Schlafstörungen, Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen, Nervosität, Ängste, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, Zittern, Konzentrationsmangel, Schweißausbrüche, Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) können die Folge sein.

Nehmen Sie psychosomatische Beschwerden ernst.

 

Wie entsteht Sucht?

Sucht entsteht dann, wenn unerträgliche emotionale Spannungen durch regelmäßige Substanzaufnahme oder süchtigem Verhalten gelöst werden müssen und diese Spannungen nicht willentlich beherrscht werden können. Suchtmittel dient dann zum Schutz vor Angst, Schmerz, Leere, Wertlosigkeit und Hilflosigkeit. Dem Substanzgebrauch wird Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen gegeben. Die Toleranz erhöht sich, manchmal bis zum körperlichen Entzug Syndrom.

 

Was bin ich mir wert?

Kennen Sie das, genau zu wissen was richtig für Sie ist und was Ihnen gut tun würde und doch lässt sich der Schritt zur Veränderung nicht vollziehen, oder nur für kurze Zeit, um dann wieder in das alte Programm zu verfallen?

Der Umgang mit uns selbst steht im Zusammenhang damit, wie sehr wir uns lieben.

Gönnen Sie sich genügend Schlaf? Gesunde Ernährung? Ausreichend Bewegung? Interessieren Sie sich für Neues? Sind Sie es sich wert auf die Zigarette zu verzichten?

Werte sind beständiger als Ziele und schaffen den Sinn und geben uns Richtung.

 

Selbstliebe

Sich selbst lieben heißt nicht egoistisch oder einsam zu sein, sondern die eigene Seele und das Dasein zu nähren, um unsere Beziehungen freudvoller und liebevoller zu gestalten.

Wie kann sich Selbstliebe entwickeln?  

Soziale Kontakte, Wertschätzung der eigenen positiven Eigenschaften, ein Waldspaziergang, Yoga, Meditation, Malen, Singen, Tagebuch schreiben, u.v.m. nähren die Seele und fördern die Kreativität.


..."Als ich mich selbst zu LIEBEN begann, befreite ich mich von allem, was nicht gesund ist für mich – Nahrung, Menschen, Dinge, Situationen – und von allem, was mich herunterzieht und mich von mir wegzieht. Erst nannte ich diese Haltung einen GESUNDEN EGOISMUS. Heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE." Charlie Chaplin

 

Mitgefühl

Lernen wir uns selbst zu verzeihen und entwickeln Mitgefühl für unsere Eigenarten und unsere Schattenseiten, können wir unser Verständnis und Mitgefühl auch an andere Menschen weitergeben, denn ohne Beziehung zu Menschen ist unser Dasein undenkbar und eine gute Beziehung zu Menschen ist heilsam.

 

Gesundheit

Einer gesunden Eigenunterstützung geht die Bewusstheit der Eigenliebe voraus. Selbstliebe und Selbstwertschätzung machen das Leben zur Freude. Um sich um den eigenen Körper und den Geist kümmern zu können, braucht es Eigenliebe. Als Beispiel: wenn ich mich täglich lustlos und unter Druck in die Meditation begebe, weil ich die Empfehlung dafür habe, oder weiß, dass Meditation eine gute Wirkung hat und es deshalb machen muss, wird das Interesse bald erlöschen. Wenn ich mich dafür bewusst entscheide, weil ich es mir wert bin und mich darauf einlassen möchte und mir die Zeit und Geduld zum Üben nehme, dann wird mich die Wirkung belohnen.

 

Gefühle

Unausgesprochene Gefühle unterdrücken die Funktion des Immunsystems. Zu lernen wie man sich mit seinen Gefühlen wie Zorn, Wut und Ärger auseinandersetzt, wenn sie da sind und einen achtsamen Umgang damit erlernt, ohne sie zu bewerten, trägt dies zur Gesundheitsförderung bei. Das Erkennen der emotionalen Bedürfnisse kann den psychischen und physischen Heilungsprozess fördern. Gefühle sind unser Motor der uns antreibt, die tiefliegenden Wünsche an die Oberfläche zu bringen, um unsere Bedürfnisse zu erkennen.

 

Glaubenssätze

Vielleicht haben Sie eine Vorstellung über sich, die Sie früh gelernt haben, die heute nicht mehr zutrifft. Welche Glaubenssätze und Ängste begleiten Sie in Ihrem Leben? Diese zu erforschen sorgt für Klarheit und fördert die Eigenverantwortung. Wie ist Ihre Haltung, z.B. "ich muss immer alles perfekt machen, ich muss stets alles unter Kontrolle haben, jeder muss mich mögen, ich darf niemanden verletzen, etc." Von Selbstbeobachtung und der Überprüfung der Gedanken, zur eigenen Wertschätzung.

 

Vorstellungen

Haben Sie Vorstellungen über sich selbst, wie Sie sein müssen oder sein wollen und können sich nur dann annehmen, wenn Sie Ihrer Vorstellung entsprechen, obwohl Sie sich nach bedingungsloser Liebe und Wertschätzung sehnen?

 

Ängste/Sorgen

Ängste und Probleme mit anderen teilen verschafft Erleichterung, was sich positiv auf die seelische und körperliche Heilung auswirkt.

Forschungen haben gezeigt, dass Menschen, die ihren "negativen" Gefühlen ein Ventil verschaffen, Unglück besser überleben, als solche, die emotional verschlossen sind.

Sie können lernen sich selbst zu heilen und gesund zu bleiben und zu werden. Die Bewusstheit und Klarheit über die Gefühle, Gedanken, Wünsche und die Selbstliebe unterstützen den Heilungsprozess.

 

Stress

Stress begleitet heutzutage unseren Alltag. Der positive Stress wirkt belebend. Der negative Stress hingegen belastet unseren gesamten Organismus und schwächt das Immunsystem. Daher ist die innere Haltung, wie wir mit Stress umgehen, ein wichtiger Aspekt. Wie interpretiere ich ein bestimmtes Ereignis? Gibt es für mich Auswege, Möglichkeiten, Lösungen oder neue Perspektiven?

All dies wirkt sich positiv auf das Stressempfinden aus.

Größtenteils wird die Stärke des Stresspegels von unserer Gesellschaft bestimmt. Wie bekomme ich Anerkennung? Was muss ich erreichen? Wie muss ich sein? u.v.m.

In die Stille gehen, innehalten, schauen was da ist, sich selbst annehmen, Bewusstheit schaffen und Ziele neu ausrichten, dies kann ein Wege sein, Stress abzubauen.

 

Zeit

Wie bewerten Sie Ihre Zeit? Gibt es eine erfreuliche und eine lästige Zeit, oder Zeiten in denen Sie etwas tun, das Sie gar nicht möchten? Oder kämpfen Sie sich durch die vielen Angebote und Aufforderungen, die sich bieten und können das Hamsterrad nicht verlassen?

Entscheiden Sie sich für sich und die Aufmerksamkeit auf Ihr Tun und entwickeln Sie Ihr Interesse auf den Augenblick. Lassen Sie sich ein. Im Grunde geht es darum sich auf etwas einzulassen, eine Entscheidung zu fällen, eine Richtung zu gehen. So entsteht die Möglichkeit zu einer erfüllten und selbstbestimmten Zeit, für die Interesse und Neugierde wachsen können. Sie nehmen sich Zeit für sich und leben in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. Belegt ist, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper die Zeit verlängert.

 

Bewegung

Wir wissen, wie wichtig die Bewegung für unseren Körper ist. Er ist dafür gemacht, dass wir uns (im Freien) bewegen, um gesund zu bleiben. Ob Yoga, Tanz, Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren, o.a., die vermehrte Sauerstoffaufnahme verbessert die Versorgung aller Zellen, Stress wird abgebaut, der Geist wird klar und das Immunsystem gestärkt.

 

Achtsamkeit

Achtsamkeit bedeutet ganz in der Konzentration der Situation zu sein, in diesem Moment zu verweilen, ohne Bewertung, ohne Beurteilung. Sobald eine Situation bewertet wird, hat sie nicht mehr die Freiheit uns glücklich zu machen. Achtsamkeit ist ein Weg zur bedingungslosen Selbstwertschätzung.

 

Vertrauen

Für die therapeutische Arbeit und die Wirksamkeit ist das Vertrauen eine wichtige Voraussetzung, da die Seele im geschützten Verborgenen liegt und es für Sie kein Allheilmittel gibt. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Individuum. Durch Bewusstheit und Klarheit können Sie mehr über sich und Ihre inneren Botschaften erfahren, um zur inneren Freiheit und Selbst-Vertrauen zu finden.

 

Heilung

Klar ist, wenn der Arzt den Patienten operiert hat, dann ist der Patienten kuriert. Für die Heilung ist die Natur zuständig und der Betroffene kann selbst aktiv werden. Heilung kann als Wiederherstellung seelischer, geistiger, körperlicher, energetischer und spiritueller Stimmigkeit verstanden werden. Heilung kommt von innen. Der Weg zum eigenen Wohlergehen ist der Weg zu sich selbst.

 

              Jeder Mensch ist Einzigartig

          Jeder Mensch kann Heilung erfahren